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Wir machen Karriere. Mit Methode.

08/15 Praktikum war gestern, langweiliger Agenturalltag auch. In unserem Bootcamp machen wir junge Talente fit für die digitale Welt – ganz gleich ob Big Data, Innovationskultur oder agiles Arbeiten. Aber auch die persönliche Entwicklung kommt bei uns nicht zu kurz. So gibt es neben reichlich Fachwissen auch individuelle Skill Trainings, Coachings und Teamevents. Anders gesagt: bei uns ist viel los und es gibt jede Menge zu erzählen. Was das alles ist, erfahrt ihr hier einmal pro Woche – direkt von unseren Bootcampern.

Viel Spaß!

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Ein Prosit! Auf unser letztes Teamevent.

Wisst ihr eigentlich, warum in München schon immer viel Bier getrunken wird? Die Antwort finden wir in der Historie: Zu Münchens Anfangszeiten war das Wasser von Bakterien und Dreck verseucht und die Menschen wurden davon krank. Doch irgendetwas mussten sie ja trinken. Und tatsächlich – ein Getränk gab es, das nicht krank machte: Bier. Denn beim Bierbrauprozess wird das Wasser abgekocht und somit steril. Was ein Glück für die Münchner!

Schon sind wir mittendrin in unserem letzten gemeinsamen Bootcamp Teamevent. Das führte uns per Biertour quer durch München, wo wir jede Menge skurriler Fakten rund ums Bier zu hören bekamen. Zum Beispiel auch diesen hier: In München gibt es Bierkrug-Tresore. Das Hofbräuhaus hat 616 davon, die ausschließlich Stammgästen vorbehalten sind. So ein Fach zu bekommen, ist ganz schön schwierig – und auf der Warteliste stehen mehr als 3.000 Namen. Und wo wir schonmal im Hofbräuhaus waren, gingen wir dort mit unserem Guide – übrigens ein mehr als waschechter Bayer – weiter auf Entdeckungstour: durch die Veranstaltungshalle, den Wäscheraum und durch den sagenumwobenen Stammgästebereich. Hier sahen wir viele der 616 Steinkrüge – dafür aber keine Touristen.

Schon ein bisschen berauscht von so viel Tradition tranken wir in einer typischen Boazn um die Ecke noch einen Schnitt. Oder zwei. Danach ging es noch ins Bier- und Oktoberfestmuseum.

Zum Schluss freuten wir uns über eine ordentliche Verpflegung vom Viktualienmarkt, natürlich inklusive Bier. Die heutige Wasserqualität von München ist zwar gut – aber sicher ist sicher. Prost!

Unsere letzte Digital Class: Kreativtechniken

Für uns Bootcamper geht es nun langsam in den Endspurt. Doch eine letzte Digital Class erwartete uns noch: Thema „Kreativtechniken“. Diese sollen uns auf die Momente vorbereiten, in denen uns einfach nichts mehr einfällt. Unsere zwei Favoriten wollen wir euch hier vorstellen:

Die 6-3-5 Methode:

Kernstück dieser Technik ist ein Blatt mit sechs Zeilen und drei Spalten. Jeder Teilnehmer der Runde bekommt fünf Minuten Zeit, um in der obersten freien Zeile drei Ideen zu skizzieren. Dann wird das Blatt weitergegeben und man hat wieder fünf Minuten, um die Idee des anderen aufzugreifen und zu ergänzen. Dadurch, dass jeder Teilnehmer einmal das Blatt eines anderen bekommt, ergeben sich am Ende viele neue und spannende Ideen.

Die 6 Hüte Methode:

Um in Ideen-Abstimmungen nicht zu voreingenommen zu sein, zieht bei dieser Methode jeder Teilnehmer einen Zettel bzw. „Hut“ mit einer vordefinierten Rolle. Während der Abstimmung darf man nur innerhalb seiner Rolle reagieren und argumentieren. So steht der weiße Hut für analytisches Denken. Wer ihn aufhat, darf beispielsweise nur mit knallharten Fakten argumentieren. Der rote Hut steht dagegen für emotionales Denken und Empfinden. Dann gibt es noch den kritischen, den optimistischen, den kreativen und den organisatorischen Hut. Durch diese unterschiedlichen Perspektiven findet man schnell neue Blickwinkel auf die eigenen Ideen und kommt Schwachstellen leichter auf die Spur.

Am Ende des Tages wurde uns eins klar: Es wird immer wieder Momente geben, in denen uns nichts mehr einfällt, aber jetzt sind wir gut dafür gerüstet.

Auch wir hacken jetzt!

Geschrieben am/um: 19.07.2017 14:19

Hackathon? Schon mal gehört, aber doch nur was für Techis. Oder? Nicht ganz. Im Rahmen unseres Bootcamp-Donnerstags haben wir – allesamt keine Entwickler – mit unserem Technical Director Flo einen Hackathon veranstaltet. Super! Denn so richtig hatten wir keine Vorstellung, wie so etwas eigentlich abläuft.

Hast du ein Problem?

Zur Theorie: Das Ziel eines Hackathons ist es, durch eine innovative Idee ein konkretes Problem zu lösen. Unser Problem war schnell gefunden: Die Zahl unserer Konferenzräume ist begrenzt und oft werden sie gebucht, aber nicht benutzt. Wie schaffen wir es also, die Raumbelegung in Echtzeit zu checken?

Zuerst: Inspiration.

Vor der Lösungsfindung steht die Inspiration. Bei einem Hackathon bedeutet das, sich mit der Technik vertraut zu machen und mit ihr zu experimentieren. Danach ging es ans Eingemachte. Lösungsfindung. Wir entwickelten eine Idee, mit der wir von Weitem erkennen können, ob ein Raum wirklich belegt ist oder nicht. Dadurch sparen wir uns unnötige Wege und somit Zeit.

Prototyping.

In einem Hackathon werden nicht nur Ideen entwickelt, sondern auch erste Prototypen umgesetzt und getestet. Mithilfe der kleinen Elektrobausteine von LittleBits bastelten wir einen Sensor, der auf Lautstärke und Bewegung reagiert. Wenn er ausgelöst wird, bringt er eine Lampe vor dem Konfi zum Leuchten. So kann man bereits von Weitem erkennen, ob sich jemand im Raum aufhält.

Fazit.

Zu sehen, wie schnell eine Idee zu einem Prototyp und schließlich zur Umsetzung führt, ist aufregend und macht einfach echt viel Spaß. Das schreit nach einer Fortsetzung.

Wir präsentieren euch: Skill Training #1

Geschrieben am/um: 27.06.2017 16:12

Präsentieren? Furchtbar! Vor Leuten stehen und was erzählen? Grausig. Eine Mail kündigte uns für die nächste Digital Class aber genau das an. Darauf hatten wir ungefähr so viel Lust wie auf volle U-Bahnen am Feierabend. Dementsprechend groß war die Vorfreude auf unser erstes Skill Training.

Doch bereits die erste Übung rüttelte an unserer Meinung. Unsere Aufgabe: jeweils vier unserer Vorlieben und Abneigungen vorzustellen. Jeder hatte dabei eine Lüge eingebaut, die es von den anderen zu entlarven galt. Entgegen unseren Erwartungen machte das Präsentieren sogar Spaß.

Für die nächste Übung sollten wir uns über unsere Persönlichkeit Gedanken machen. Und diese dann als Wappen aufzeichnen. Dann präsentierten wir den anderen unsere Werke, was uns schon ein Stück leichter fiel.

Natürlich gab es auch ein Worst-Case-Szenario: Der Kunde hasst deine präsentierte Idee. Auf deine Argumente geht er gar nicht mehr ein. Auch das richtige Verhalten in so einer Situation war Teil unseres Skill Training. Abwechselnd schlüpften wir dabei auch in die Rolle des unzufriedenen Kunden.

Erkenntnis des Tages: Präsentieren? Doch nicht so furchtbar.

Innovation Lab. Oder: wir in virtuellen Welten.

Geschrieben am/um: 30.05.2017 12:03

Eine neue Woche im Bootcamp. Diesmal ohne Digital Class, dafür im Innovation Lab. Hier drehte es sich für uns an diesem Tag alles um Virtual Reality.

Der Selbsttest

Wie fühlt sich Virtual Reality eigentlich an? Kann man nicht beschreiben, muss man erleben. Also: nichts wie ran an unsere Samsung Gear VR, HTC Vive, Oculus Rift und HoloLens. Los ging es zunächst mit einem 360-Grad-Video: Im Körper eines Hasen erlebten wir eine Alien-Invasion – und ein völlig neues Körpergefühl. Danach erwartete uns im „Job Simulator: the 2050 Archives“ eine virtuelle Bürowelt, in der man buchstäblich mal selber alle Knöpfe drücken kann.

Das Expertengespräch

So viele Eindrücke werfen viele Fragen auf. Die beantwortete uns dann Clarence Dadson. Der UX- und Animation-Designer kann auf 15 Jahre Erfahrung mit interaktiven Medien zurückblicken, ist Experte in Sachen VR und war unser Gast.

„Wo wird VR-Content bereits eingesetzt?“
„Nur ein Beispiel von vielen: die Reisebranche. Hotels nutzen die Möglichkeit von 360-Grad-Videos, um potenziellen Gästen einen intensiveren Eindruck des Reiseortes zu vermitteln.“

„Was sind die Vorteile von VR?“
„Das besondere VR-Erlebnis lockt Menschen scharenweise an – zum Beispiel bei Messen. Da hebt man sich natürlich von der Konkurrenz ab.“

„Gibt’s auch Schwierigkeiten?“
„Klar! Wenn die VR-Brille zum Beispiel dem Gehirn signalisiert, dass man sich bewegt, aber der Körper stillsteht. Da dreht sich bei dem einen oder anderen auch mal ordentlich der Magen.“

Auch uns wurde in der Tat etwas flau, größere Schwindelattacken blieben aber aus.

Strike! Unser erstes Teamevent

Geschrieben am/um: 12.05.2017 13:00

Bowling. Klingt erst mal nach Kindergeburtstag, ist irgendwie aber auch immer ein großer Spaß. So auch bei unserem ersten Bootcamp Teamevent. In der Theorie fördern diese Events Zusammenhalt und Teamarbeit. Und wir können festhalten: funktioniert. Zusammen mit unseren Mentoren sind wir letzte Woche früher in den Feierabend gestartet und haben uns aufgemacht zum Hollywood Super Bowling – der Name ... unschlagbar. Es folgten Fingerfood und Bier, Freude über Strikes und Ärger über Splits. Wir sind schon gespannt auf unser nächstes Teamevent – nur dann gerne ohne Muskelkater. 

Abteilung wechsel dich: Unsere erste Bootcamp Tauschwoche.

Geschrieben am/um: 26.04.2017 10:26

Goethe wusste schon: „Langeweile ist ein böses Kraut“. Und damit genau das nicht sprießen kann, tauschen wir während unserer Bootcamp Zeit zweimal unseren angestammten Arbeitsplatz gegen einen in einem anderen Gewerk ein. Da wird der UXler für eine Woche zum Designer und der Texter zum Strategen. Das hält nicht nur die Spannung hoch, sondern sorgt auch für einen umfassenderen Einblick in die Agentur, die Jobs und für bessere Vernetzung.

Unsere Highlights der ersten Tauschwoche? Haben wir euch hier zusammengefasst: 

UX Bootcamper Flo versuchte sich im Design und versteht jetzt besser, warum Websites aussehen, wie sie aussehen. Und da modernes Webdesign und agile Arbeitsweisen auch moderne Tools erfordern, testete Flo auch gleich noch unser Grafikdesign-Tool Sketch.

Carina, unsere Strategie Bootcamperin, vertrat Flo eine Woche im UX-Design, wo sie gleich (hurra!) die ausbrechende Euphorie beim Abschluss eines Großprojekts miterlebte. Dazu konnte sie ihre Praxis in agilen Arbeitsprozessen vertiefen und weiß jetzt ganz genau, wie man User optimal durch den Website-Dschungel lotst. 

Louisa, die Designerin unter unseren Bootcampern, verbrachte ihre Tauschwoche in der Personalabteilung. Für sie gab es u. a. Antworten auf die Fragen: Was genau arbeiten bei uns eigentlich alles für Leute? Wie sind wir als große Digital-Agentur aufgebaut? Wie rekrutiert man erfolgreich? Auch praktisch: Aus dem Sichten von Bewerbungsunterlagen konnte sie Insider-Wissen für ihre eigenen Bewerbungen gewinnen.

Mattias und Anna, unsere Bootcamper aus den Bereichen Copy & Content sowie Projektmanagement, gingen in die Strategie. Hier führten sie Mitarbeiterbefragungen durch, recherchierten Statistiken und Umfragen, definierten Zielgruppe und erstellten Personas. Die volle Strategie-Packung also.

Zusammengefasst: Klingt nicht nur spannend – war es auch. Die nächste Tauschwoche kann kommen!

Digital Class #3: Digital Strategy

Geschrieben am/um: 11.04.2017 15:35

Markt, Zielgruppen, Personas, Trend- & Wettbewerbsanalysen. In unserer dritten Digital Class ging es diesmal um das Thema „Digital Strategy“. Warum ist Strategie eigentlich so wichtig? Wie geht’s richtig? Und was kommt danach? Fragen, die nicht nur für Carina (Strategie Bootcamperin), sondern auch Mattias (Copy & Content Bootcamper) interessant sind.

Carina, Bootcamperin Strategie

„Strategisches Denken fasziniert mich – Planung und Organisation haben auch in meinem Privatleben erste Priorität. Aber was genau bedeutet Digital Strategy? Dahinter steckt bei der Interone viel mehr als eine klassische Kampagnenstrategie. Es geht darum, mithilfe von digitalen Tools und Technologien Markt, Marke und Zielgruppe zu verstehen und innovative Lösungen für sie zu entwickeln. Ob als Kampagne, Plattform oder Produkt. Dass man dafür immer up to date bleiben muss, versteht sich von selbst – besonders gesellschaftliche und technologische Trends sind dabei relevant. 
Obwohl ich bereits seit vier Wochen mein Team unterstütze, war es spannend, im Digital-Class-Workshop von Grund auf zu lernen, wie ein Stratege von dem ersten Briefing ab vorgeht. Für mich ist jetzt klar, dass ich in dem Schwerpunkt Strategie richtig bin.“

Mattias, Bootcamper Copy & Content 

„Copywriter arbeiten bei der Interone eng mit Strategen zusammen. Und jetzt konnte ich die gemeinsame Arbeit mit einem dieser mysteriösen Taktiker am eigenen Leib erfahren: Zunächst wurden uns im Workshop nicht nur die Aufgaben, sondern auch die Schwierigkeiten vorgestellt, denen sich ein Stratege stellen muss. Danach waren die Tools dran. Für unser Testprojekt haben wir mithilfe von Auswertungstools zunächst die Zielgruppe definiert und daraus sogenannte Personas entworfen – also eben typische Vertreter der angezielten Kundengruppe. Anhand dieser Personas fanden wir dann mögliche Verkaufsbarrieren, für die wir nun im nächsten Schritt Lösungsansätze entwickeln können. Am Ende des Tages kehre ich mit vielen neuen Impulsen wieder an meinen Schreibtisch zurück und freue mich schon darauf, mit der Strategie zusammen Konzepte zu entwickeln. Wie das funktioniert, weiß ich ja jetzt.“

Digital Class #2: Agiles Arbeiten.

Geschrieben am/um: 29.04.2017 11:40

Seit unserem letzten Workshop haben wir also einen Prototyp – doch wie geht es jetzt weiter? Wie entwickeln wir daraus ein fertiges Produkt? Unsere zweite Digital Class lieferte uns die Antwort: mit Scrum!

Scrum? Was ist das denn?

Scrum ist eine agile Arbeitsmethode, bei der man Anforderungen aus Sicht der Anwender erstellt. Diese werden dann in vorgegebenen Zeitfenstern, sogenannten Sprints, erfüllt. Das Besondere: Bei Scrum ist der Entwicklungsprozess nicht vorhersehbar. Das hängt damit zusammen, dass die Produktanforderungen nicht streng vorgeschrieben sind, sondern sich im Laufe des Prozesses mitentwickeln können. Also: alles agil. Wir somit auch.

Aus Prototyp wird Produkt.

Unser Scrum-Prozess startete zunächst mit wilden Diskussionen. Dabei haben wir erstmal die möglichen Aspekte und die Zielgruppen unseres Produktes festgelegt. Aus der daraus entstandenen Auswahl entwickelten wir User-Storys. Dieses Hineinversetzen in den Anwender hat uns geholfen, die richtigen Ziele zu definieren. Im Verlauf des Tages konnten wir in den weiteren Sprints diese Ziele dann eines nach dem anderen erfüllen. Am Ende waren wir überrascht, dass unser fertiges Produkt unsere Erwartungen sogar übertraf. Aber was genau wir „erschaffen“ haben – wird an dieser Stelle immer noch nicht verraten. Also bleibt gespannt. 

Digital Class #1: Design Thinking

Geschrieben am/um: 22.04.2017 11:00

Wenn man im Team eine Innovation entwickeln oder gemeinsam Probleme lösen soll, die bei der Entwicklung auftreten, dann ist Design Thinking eine ideale Methode. Je nach Ausgangslage kommen hier ganz unterschiedliche Vorgehensweisen zum Einsatz, die sich meist durch Benutzerorientierung, Visualisierung und Simulation auszeichnen. Klingt kompliziert, ist es aber nicht. Das haben wir jedenfalls bei unserer ersten Digital Class gemerkt.

Was haben wir gemeinsam erarbeitet? 

Unsere Aufgabe war es, eine Idee zu entwickeln, wie wir den Karrierebereich hier auf interone.de verbessern können. Dazu zählt vor allem, wie wir potenziellen Bewerbern da draußen zeigen können, was unseren Agenturalltag auszeichnet. Heraus kam: ein spannender Prototyp, den wir nun gemeinsam weiterentwickeln werden – mehr wird noch nicht verraten. 

Was haben wir gelernt?

  • Am Anfang lieber mehr Zeit investieren, bevor man eine Idee ausarbeitet.
  • Immer Step by Step vorgehen.                                                                   
  • Kommunikation ist alles!