Was bisher geschah ...

In wessen Kopf hallt beim Gedanken an die letzten Jahrzehnte nicht Tracy Chapmans „Talking ’bout a revolution“? Eine Zeit, in der sich Ereignisse mehr überschlugen als die Akrobaten beim Supertalent: Während der Macintosh für heutige Mittvierziger ein Highlight war, halten die Kids der 2000er ihn für einen irischen Nachnamen. Und das ist nicht alles. Wie wir leben, einkaufen, Partner finden, Musik hören, Taxis rufen, Fernsehen schauen, Autos nutzen, Lego spielen oder Zimmer buchen – all das hat sich in den letzten Jahren massiv verändert. Es hat uns verändert. Und auch, wie wir Marken sehen und mit ihnen interagieren. Hier sind ein paar Highlights, Evergreens und One-Hit-Wonder der letzten 30 Jahre. Sie alle haben die digitale Gegenwart geprägt und der Zukunft den Weg bereitet.


Erst der PC, dann das Vergnügen.

Wir schreiben das Jahr 1986. Neben der Gründung der Interone, der CeBIT als eigenständige Messe und dem Science-Fiction-Horror „Aliens – die Rückkehr“ kennzeichnen weitere Highlights das heraufdämmernde digitale Zeitalter. Aber Internet für alle? Come on – wir reden hier von den Anfängen des PCs.

E-Mail – Ab geht die Post

Was braucht ewig, um anzukommen? Richtig, die Bahn und die erste in Deutschland verschickte E-Mail. Die war nämlich stolze 24 Stunden unterwegs.

Gaming – Win-win für alle

Wer auch außerhalb der Kirche keine Lust auf Messen hat, kann seine dufte Clique zum Daddeln einladen. Ab 1984 sorgen die Summer Games auf dem C64 für Sehnenscheidenentzündung und auch Donkey Kong und Super Mario hüpfen bereits durch die Botanik. Dass fast jeder gerne mal spielt, nutzen Marken wie o2 noch 30 Jahre später. Dann aber im Internet. Loopland ist ein nettes Beispiel hierfür.

Microsoft Windows – Nie wieder abstürzen

Du willst ein grafisches Betriebssystem? Mit Bill Gates. Zumindest bald. 1985 stellt er Microsoft Windows vor. Was später boomt, findet zunächst nicht so viel kommerziellen Anklang. Wer soll denn Maus, Festplatte, Erweiterungsspeicher und Farbgrafikkarte bezahlen, die für die sinnvolle Nutzung notwendig sind? Dennoch: Windows läutet die Desktop-Ära im lange dominanten Design ein.

.de – Der Anfang vom Ende

Alles hat ein Ende, die Wurst hat zwei und ganz viele Domains haben bald „.de“. Die DENIC legt den Datensatz der Top-Level-Domain 1986 in der IANA-Datenbank an. Nach 30 Jahren sind es läppische 16 Millionen Domains mit dieser Endung. Darunter interone.de.

C-Netz – Handy statt Telefonzelle

Was braucht der Young Urban Professional der späten 80er für seinen Business-Auftritt? Richtig, ein Schulterpolster-Sakko und ein Mobiltelefon. Perfekt, dass jetzt der Startschuss für das neue C-Netz fällt. Unterwegs mit 0161-Vorwahl und aktenkoffergroßen Telefonen wird Business mobil.

Floppy Disk – Das wird abgespeichert

Vorbei die Ära der pizzagroßen externen Speicherhilfen, hier kommt die handliche Floppy Disk. Dank High-Density-Technologie konnten sie bis zu 1,44 MB abspeichern: vier Disketten für einen Lieblingssong im MP3-Format.

BTX – Zwischen on- und offline

Wer sich Mitte der 80er schon einen schicken IBM-Computer unter den Eck-Schreibtisch stellt, kann jetzt noch eine futuristische Schippe obendrauf legen. Der Bildschirmtext (BTX) kombiniert Telefon und Fernsehschirm zu einem neuen Kommunikationsmittel. Nicht zu verwechseln mit dem Videotext von RTL und Co. Wir sprechen hier von ONLINE, Leute.

QuarkXpress – Es artet aus

Wer Basteln nicht zu seinen Top-5-Freizeitgestaltungen zählt, kann 1987 aufatmen. Mit QuarkXPress kommt eine Software für Layout-Gestaltung am Computer auf den Markt. Manch Arter alter Schule sieht sich aus seinem Beruf gedrängt. Da wir demnächst aber alle durch Maschinen ersetzt werden, gibt es dafür kein Mitleid.

Apple Newton – Stift und Zettel werden digital

It’s Gadget-Time: Mit dem Newton PDA von Apple wird der erste echte Schritt in die Handheld-Ära getan. Im praktischen DIN-A5-Format erkennt Newton die eigene Sauklaue und wandelt sie in professionelle und vor allem digitale Buchstaben um und fungiert als Terminplaner und Notizbuch zugleich.

WWW – Danke, Tim

Während kaum einer überhaupt einen Computer zu Hause hat, entwickelt der Informatiker Tim Berners Lee am CERN schon mal die Grundlagen des World Wide Web. Bis zum ersten Browser dauert es zwar noch, aber wir nehmen, was wir kriegen können, und sagen „Danke, Tim!“.

SMS – HDGDL

1992 sendet der einfallsreiche Ingenieur Neil Papworth die erste SMS mit dem wenig einfallsreichen Text „Merry Christmas“. Dem Inhalt zum Trotz ein bedeutender Moment: Mobiles Messaging ist geboren und soll bald massentauglich werden.

Einer fürs Netz. Das Netz für alle.

Während Meat Loaf anything for love tun würde, weiß ein anderer, was wirklich zählt, und verhilft dem Internet zur Massentauglichkeit. Bald schon muss man nicht lange über den Wahrheitsgehalt einer Aussage grübeln, sondern googelt einfach.

Netscape Communications – Ganz schön aufbrowsend

Marc Andreessen. Leute, merkt euch diesen Mann. Ihm habt ihr einiges zu verdanken. Mit läppischen 23 Jahren erkennt der Leiter des Entwicklerteams von Mosaic die kommerziellen Möglichkeiten des Internets und gründet 1994 Netscape Communications. Der erste Webbrowser mit Unterstützung für HTML-Frames ist geboren. Die Weichen für das kommerzielle Internet sind gestellt.

Amazon – Das geilste Kaufhaus der Welt

1995 verkauft Amazon sein erstes Buch. Das Unternehmen dominiert noch 20 Jahre später beinahe jede Facette des Einzelhandels. Und damit Online-Shopping nicht nur Spaß macht, fair bleibt, haben wir das aVOID Plug-in gegen Kinderarbeit entwickelt. Übrigens: Leute, die diesen Artikel gelesen haben, lasen auch: The Dawn, The Mobilization, The Democratization, The Ubiquity.

eBay – Wer bietet mehr?

3, 2, 1 ... Wer sein bei Amazon erstandenes Buch wieder verkaufen will, aber keinen Bock auf Flohmarkt hat, geht zu eBay. Vor allem anfangs eine Auktionsplattform für Privatanbieter und -käufer. Erfahrungswert: Getragene Strumpfhosen laufen auf community-mysexbay.com eindeutig besser.

iMac – All-inclusive

Bildschirm hier, Rechner da, Lautsprecher dort – wie groß muss ein Schreibtisch sein, um all das zu beherbergen? Dem Jobs Job sei Dank hat das mit dem iMac 1998 ein Ende. Und weil das Ding so praktisch ist, zahlt man gerne rund 1300 US-Dollar. 

Google – Die große Suche beginnt

Who the fuck is YAHOO? Die neue Suchmaschine Google hat ihren Namen mehr als verdient. SEO und SEA (die manch einer wohl noch immer für ein amerikanisches Zwillingspaar hält) werden nach und nach Bestandteile jeder erfolgreichen Marketingstrategie.

Digital-Agenturen – Belächelt. Gehypt. Gefürchtet.

Bäng! Plötzlich sind sie da, die Digital-Agenturen. Sie schmecken nach RedBull, klingen nach Techno und fühlen sich an wie Pfadfinderlager auf Speed. Sie packen CD-ROMs ins Internet oder das Internet auf CD-ROMs – und es regnet Geld. Wer heute Praktikant ist, kann morgen Standortleiter sein. Besser sind nur die Visitenkarten: Wer kennt noch den „Head of Flash and Sound“ von ... Egal, verraten wir nicht.

iTunes – Hier spielt die Musik

Als 1999 Sound Jam MP herauskommt, können sich Mac-User endlich über ein adäquates Gegenstück zu WinAmp freuen. Das denkt Apple auch, kauft den Konzern auf und tauft den Nachwuchs iTunes. Nun wird man Apple-Kunde, ohne ein Produkt gekauft zu haben. Genial, denn das Kaufen folgt meist später. Zuerst aber krempelt iTunes das Musicbiz um – als direkter Zugang zu diversen Zielgruppen, den wir Jahre später mit dem MINI Screendancer sogar als E-Commerce-Channel nutzen.

New Economy – Religion oder Budenzauber

Neue Ideen, neue Jobs, neue Kohle, neue Propheten – die New Economy nimmt religiöse Züge an. Börsianer wie Kleinanleger verfallen dem neuen Glauben. Man liest jetzt FTD statt Bild – und genießt Aktienkurse schon zum Frühstück. Digital-Agenturen werden Börsenstars. Es ist magisch – zumindest für ein paar Monate.

Aus neu wird neuer

Der Ausklang der New Economy ist der Start für die neue Interone: Teams und Kunden von strauchelnden Digital Playern wie Popnet oder Kabel New Media können integriert und so Arbeitsplätze gesichert werden. Für uns beginnt eine neue Ära.

Flash – Geiler Scheiß ist nicht alles

Flash sorgt derweil dafür, dass Seiten geiler aussehen. Doch die mangelnde Suchmaschinen-Freundlichkeit soll ihm noch zum Verhängnis werden. Dennoch: Das Fundament einer neuen Webdesign-Ära steht. Mit Projekten wie BMW Cool Flame, BMW Pace und den MINI Cabrio Film-Clips fordern wir Flash heraus – und die Content-Management-Systeme gleich mit.

Jamba – So crazy sind Frösche wirklich

Und was treiben die Kids? Die Coolsten unter ihnen haben schon bald einen geilen Jamba-Klingelton auf ihrem Nokia 3210. Schnappi, Crazy Frog und Hase Schnuffel krähen sich in jeder Werbepause vom Trommelfell bis in die für Abo-Kaufentscheidungen verantwortliche Gehirnregion. Einfach auf den per SMS versendeten Link klicken und schwupps kommt die WAP-Push-Antwort per MMS.

ICQ – Die Message ist angekommen

Was nach der Begrüßungsformel der Teletubbies klingt, ist in Wirklichkeit der Nachrichten-Sound von ICQ. Nach der Schule hängen die Kids hier ab, um miteinander zu chatten. SMS sind halt zu teuer. Und Telefon? Looool. Messaging ist der neueste Shit.

Napster – Bis der Anwalt kommt

Lässig am iMac sitzen, ein bisschen chatten und dabei die Charts hören. Blöd nur: Im Radio läuft das gleiche Lied rauf und runter und die neue Bravo Hits bedroht mit 40 DM den Cashflow. Wie schön, dass das Internet ein Grauzonen-Paradies ist und man bei Napster MP3-Dateien mit anderen Nutzern tauschen kann – for free.

Wikipedia – Kollektives Wissen

Wer sich immer noch fragt, was „lol“ bedeutet, findet bei Wikipedia die Antwort. Und obwohl es allen in der Schule verboten war, die Online-Enzyklopädie irgendwo als Quelle anzugeben, kann man ja mal gucken.

Oh, der Nutzer schreibt zurück!

Eigentlich ist es eine Revolution: Menschen treten als Content-Produzenten gleichberechtigt neben Marken und sind manchmal sogar erfolgreicher. Social Media ist das Stichwort. Die Masse an Content, der wir tagtäglich begegnen, steigt ins Unermessliche – und nur das Beste vom Besten schafft es in unsere Köpfe.

Blogs – Wenn Lieschen Müller die Welt erklärt

„Meine Straße, mein Zuhause, mein Blog“ – ob Low-Carb-Rezepte oder lowe Gags: Sich im Netz zu inszenieren und die Öffentlichkeit an seinem Alltag teilhaben zu lassen, wird selbstverständlich. Das Internet gehört nicht mehr allein Marken und Medien. Wir machen es lebendig – mit unseren Profilen, Blogs und Chats. Möge die Selbstinszenierung beginnen.

YouTube – Jeder kann ein Star sein

Schmink-Tutorials mit Influencern statt Werbespot mit Profis. Auch auf YouTube werden User zu Content-Produzenten. Agenturen und Marken müssen feststellen, dass Privatpersonen oft für mehr Empathie sorgen als aufwendig inszenierte Markenversprechen. Zusammen geht es aber auch: Unsere o2 Besser Zuhause-Kampagne etwa wurde durch YouTuber wie Y-Titty neu interpretiert und richtig befeuert. Und beim BMW Driftmob haben wir die Influencer gleich fahren lassen. Ein Treffer – auch für die Reifenindustrie.

XING & LinkedIn – Profil statt Stellenanzeigen

Headhunting statt rollender Köpfe: Wer auf Facebook und Co. regelmäßig Fotos von sich und seinen Freunden mit Kippe und Korn postet, kann nun zumindest auf XING und LinkedIn einen seriösen Eindruck vermitteln.

Second Life – Tschüss, Realität

Härtere Anmachen als auf St. Pauli? Gibt’s ab 2003 beim Online-Game Second Life. Die Spieler leben in Form eines selbst gestaltbaren Avatars in einer 3D-Welt und lassen diese anonym über Chats miteinander sprechen. Klar, was da Thema ist. Klar, dass Marken sich da schwertun.

User-driven-Content – Share dich zum Teufel

Angsterfüllt drückte er auf die Taste seines internetfähigen Handys. „Dafür wirst du zahlen!“, sagte eine Stimme in seinem Kopf ... Was wie ein Roman klingt, ist Realität: Zwar läutet Social Media die User-driven-Content-Ära ein, doch mobil geht noch nicht viel.

Social Media – Gesucht. Gestupst. Gegruschelt. Geliked.

Facebook geht durch die Decke und eine neue Währung ist geboren: Likes. Hier ist der Content, den die Leute wollen. Auf Schüler- und StudiVZ regieren derweil die Menschen mit den coolsten Gruppen (z. B. Gekocht habe ich nichts, aber ich liege nackt im Bett). MySpace gab es auch noch – Home of Bands and Music. Und ein historisch wichtiger Touchpoint unserer BMW 1tensity Kampagne für das BMW 1er Coupé.

AJAX – Dumme Browser, schlaue Browser

Endlich keine dummen Browser mehr! Und an dieser Stelle geht es nicht um Internet- Explorer-Witze. Dank AJAX finden hitzige Facebook-Kommentarspalten-Diskussionen ab sofort ohne ständiges manuelles Reloaden der Seite statt, Google kann Suchbegriffe autovervollständigen und Webseiten können mehrere, voneinander unabhängige Inhalte aktualisieren. Heute gar nicht mehr anders denkbar.

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Besser zu
Hause
Besser zu
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Erste reine Online-Kampagne für O2
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Immer, überall und sofort.

Ein Wunder ist geschehen: Wir sind älter geworden und dennoch mobiler als je zuvor. Unter Koffeinschock im Keller LAN-Partys feiern war einmal. Hat überhaupt noch jemand einen richtigen Rechner? Gegessen wird zwar immer noch zu Hause, aber fast alles andere geht nun auch unterwegs.

iPhone – Das Phone wird smart

Was ist das für 1 Jahr? 2007 stellt Steve Jobs das erste iPhone vor und damit die Mobiltelefon-Branche auf den Kopf. Blackberry und Co. können einpacken und endlich gibt es ein Device, das das Zeug hat, die Generation „Always-on“ einzuleiten. Bis heute flippen die Leute bei jedem neuen iPhone aus. Bei der o2 Guerilla-Aktion für das iPhone 4S musste man besonders schnell sein – dann gab es eines for free. Neue Features hin oder her – an Geburtstagen und Co. bleibt ein Telefonat schöner als eine Sprachnachricht. Deshalb haben wir mit o2 die Grußkarte entwickelt.

Apps – Apps, wir brauchen Apps

Mobil wie wir sind, wollen wir bei Hunger zwischendurch keine Website auf unserem Smartphone aufrufen. Schließlich gibt es doch lecker Appchen dafür. Aber nicht nur Essen bestellen ­– (Sexual-)Partnersuche, Fitness, Messaging: Es gibt für alles eine App. M Power Meter von BMW misst sämtliche Fahrdaten und ist somit ein Vorreiter für Connected Cars, während unsere Burger-King-App eines der ersten Beispiele für Mobile Couponing ist. Und die Night Terror App des Horror Channel UK bereitet dem Nutzer auf Knopfdruck Albträume.

WhatsApp – Hey there! I am using WhatsApp.

Verträge mit 50 Frei-SMS? 100? 150? Merkste selbst. WhatsApp löst die kostenpflichtige und zeichenbegrenzte SMS ab. Jetzt kann auch ein Neil Papworth seine Weihnachtsgrüße etwas spannender schreiben und für lau verschicken. Und wir können junge Leute mit unserem Case WhatsApp nach dem Abi? in ihrem Lieblingsmedium zum Studium verhelfen.

Spotify – Die streamen unser Lied

Was wirklich gut ist und die Art und Weise, wie wir Musik hören, revolutioniert hat: Spotify. 2006 kommt der legale Musikstreaming-Dienst auf den Markt. Zwei Dinge gefallen uns besonders gut: Man muss nicht mehr durch „das Beste aus den 80ern, 90ern und die Hits von heute“ einen Tinnitus riskieren. Und es flattern keine Verfahren von geldgeilen Napster-Anwälten mehr ins Haus.

Uber – Einer muss ja fahren

Völlig voll, die Tanzfläche leer – nichts wie weg und ab nach Hause. Bahn? Der Zug ist abgefahren. Taxi? Geld versoffen. Uber? Geil! Per App einen Fahrer (je nach Gemütslage auch Pfarrer) ordern und ab nach Hause. 

Instagram – #nofilter

„Ich schwöre, er hat so Aufmerksamkeitsprobleme – alle zwei Minuten neues Facebook-Profilfoto!“, sagt sie und postet auf einem anderen Social-Media-Kanal ihr heißes Duckface-Foto mit Sepia-Filter. „Hier ist das voll ok. Alle machen das, is’ echt so, Junge!“ #HalloInstagram.

Snapchat – Was ist das für 1 App?

„Du bist noch auf Facebook? Meine Eltern sind auf Facebook!“ 100 Millionen Nutzer täglich finden: Bei Snapchat geht einfach mehr. Mit der App kann man sein Gesicht mit Filtern verzieren, Promis und Marken folgen und andere fast in Echtzeit an seinem Leben teilhaben lassen. „Kann man bei Facebook auch“, wird mancher jetzt sagen. Aber bei Snapchat ist alles im Foto- oder Videoformat. Und wer liest heutzutage schon noch?

Twitch – Lernen von den Besten

Profis im TV beim Kochen zugucken? Heute schaut man Profis beim Zocken zu – auf dem Gaming-Portal Twitch. Von FIFA bis hin zu World of Warcraft wird seit 2011 vor den Augen von Millionen Zuschauern rund um die Uhr live gespielt. Ein völlig neuer Hebel für Online-Werbung. Wer mehr als 500 Zuschauer hat, macht durch Werbeanzeigen im Stream richtig Kohle. 

Google+ – Ein Wort mit + und ein Satz mit X

„Google+ schließt langsam den Sargdeckel.“ Das schreibt die Zeit Online vier Jahre nach Googles Versuch, mit Google+ Facebook abzulösen. Zwar hat das neue soziale Netzwerk Hunderte Millionen registrierte Nutzer, doch sind die womöglich eher der Tatsache geschuldet, dass nur, wer einen Google+ Account hat, Videos bei YouTube kommentieren kann.

Tinder – Immer up to dating

Wer immer noch Schulden wegen illegaler Downloads hat, sollte sich bei Tinder anmelden. Neben einer Menge Fotos, die zeigen, wie gerne man reist und wie suuuper humorvoll und locker man ist, findet man dort auch Sugarmommys und -daddys. Aber es soll ja auch den ein oder anderen geben, der durch diese, wir nennen es mal Dating-App, den ein oder anderen Partner fürs Leben gefunden hat.

LTE – Buffern war gestern

Smartphone auf Speed – LTE sorgt für Tempo beim mobilen Surfen. Und das muss auch so sein, denn sonst würde jedes YouTube-Video schneller hängen bleiben als die Kids im Berghain.

HTML5 – Es flasht nicht mehr

Wer hätte gedacht, dass Steve Jobs’ Motto „Safety first“ lautet? Er weigert sich wegen Sicherheitsaspekten nach wie vor, Flash in seinen mobilen Produkten zu integrieren. Umso mehr freut er sich über HTML5. Außerdem können Videos auf Smartphone und Co. ab sofort direkt im Browser abgespielt werden. Das spart Akku. Und das bockt.

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Schöne smarte Welt

Während Huxleys „Schöne neue Welt“ einen dystopischen Blick in die Zukunft (2540 n. Chr.) wirft, sind wir guter Dinge. Allen Kulturpessimisten zum Trotz glauben wir, dass der Mensch durch Digitalisierung weder abgeschafft noch verdummen wird. Er entwickelt sich weiter. Parallel zur Technik. Und wir? Bleiben gespannt und entwickeln mit.

Netflix – Breaking good

„Wooow, das ist einfach unglaublich, Jennifer. So weiße Wäsche. Da können die Kleinen sich ja richtig dreckig machen!“ Wer kennt nicht die Werbepausen im TV, oft nur mit der Mute-Taste oder einem Toilettengang zu ertragen? Für ein paar Euro im Monat kauft man sich heute Netflix: Filme und Serien en masse und die Befreiung von Werbung dazu. Der Fernseher wird nur ein weiteres Device und bringt das Binge-Erlebnis auf den großen Screen.

Drohnen – Neue Perspektiven

„Ist es ein Vogel? Ist es ein Flugzeug?“ Supergrobi ist es jedenfalls nicht! Während privat noch Flugvideos für die nächste Familienfeier gedreht werden, haben Konzerne andere Pläne mit ihren Drohnen. Vielleicht kommt die nächste Pizzalieferung schon per unbemanntem Fluggerät oder der Hundesitter holt so den dicken Hasso ab. Gesteuert per App, bezahlt im Chat – und alles ohne Abgase, Ampeln und Fahrer.

Connected Cars – Fahren und fahren lassen

„Hol schon mal den Wagen, Harry!“ Derricks ewige Bitte lässt den Harry der nahen Zukunft kaum mehr aufblicken oder gar aufstehen. Per App aktiviert rollt die dezente Limousine lautlos und eigenständig vor. Und war die Verbrecherjagd gar zu anstrengend, lassen sich die Ermittler aus der kriminellen Beschaulichkeit Pullachs oder Grünwalds per Autopilot ins Kommissariat zurückfahren. Hmmm, brauchen wir Harry jetzt überhaupt noch?

ChatBots – Die Antwort auf alles

„Sie haben Fragen zu Ihrer Rechnung? Geben Sie Ihre elfstellige Kundennummer ein, drücken Sie die Rautetaste und dann die Eins“ – dazu Fahrstuhlmusik in Endlosschleife. Aber müssen wir wirklich 30 Minuten warten, um mit einem Service-Mitarbeiter zu sprechen? Ein ChatBot ist immer verfügbar. Erreichbar über alltägliche Kanäle wie Facebook, WhatsApp und Co. Er lernt sogar mit jeder Frage dazu. Und all das ohne eine Sekunde Fahrstuhlmusik. Obwohl ... „Hey, Alexa, play James Last.“

Virtual Reality – Dreams are my reality

Beim Gaming bist du mittendrin, das zukünftige Eigenheim kann schon vor Baubeginn begangen werden. Virtuelle Realitäten sind keine Parallelwelten. Sie ergänzen die unsere. Du fliegst, läufst, kämpfst, entdeckst – und siehst dank VR-Brille aus wie ein armer Verwandter von Daft Punk. Aber das sehen ja nur die anderen – in echt. Du checkst derweil eine Uni im Osten mit unserer virtuellen 360° Campus Tour für Studieren in Fernost. Vielleicht für ein VR-Kontaktlinsendesign-Studium?

Smart Home – Haus über Kopf

„Schatz, ich habe den Herd angelassen.“ – ein klassischer Start in den Urlaub. Zum Glück können wir heute sämtliche elektronische Geräte via Smartphone steuern. Und selbst die Heizung wird – im Gegensatz zu manchem Gymnasiasten – immer schlauer: „Wie wird das Wetter? Wo ist ein Fenster auf? Ach, da stell ich mich drauf ein.“ Dinge klären Dinge jetzt untereinander – und wir haben Zeit für Besseres. Zum Beispiel, um unsere E.ON Smartcheck-App zu installieren, die den Strom- und Gasverbrauch datenbasiert optimiert.

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